Persönlichkeit statt Pillen: Den Umgang mit Demenz und Verhaltensauffälligkeiten neu denken

Abschlussfachtag mit Erkenntnissen aus dem Begleitprozess Pillenlos statt willenlos
Abschlussfachtag mit Erkenntnissen aus dem Begleitprozess Pillenlos statt willenlos

Beschreibung

Der Abschlussfachtag zum Projekt „Pillenlos statt willenlos“ lädt dazu ein, eingefahrene Wege zu verlassen und neue Perspektiven zu entdecken. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir Menschen mit Demenz und sogenanntem herausforderndem Verhalten so begleiten, dass ihre Persönlichkeit im Vordergrund bleibt und Medikamente nicht zur ersten Lösung werden?

Freuen Sie sich auf einen Tag voller Impulse und Austausch. Drei Einrichtungen berichten aus ihrer Praxis, wie sie Routinen hinterfragt, Sprache und Haltung verändert und neue Wege im Umgang mit herausfordernden Situationen gefunden haben. Sie zeigen, wie Ursachen für besonderes Verhalten erkannt werden können und welche Ansätze den Alltag bereichern – von neu definierten Prozessen im internen Qualitätsmanagement, über fundierte Einschätzungs- und Planungsmethoden bis zu individuellen, nicht-medikamentösen Interventionen.

Medikamente sind diagnose- bzw. symptombezogen notwendig, und auch Psychopharmaka nicht per se schlecht. Entscheidend ist, ihre Anwendung kritisch zu prüfen. Pflege übernimmt hier eine Schlüsselrolle als Partner von Ärzten und Apothekern, um Wirkweisen zu beobachten, Nebenwirkungen zu erkennen und Anregungen zu geben, die Medikation im Sinne der Bewohner zu optimieren.
In Vorträgen und interaktiven Formaten mit praxisnahen Bezügen reflektieren Sie eigene Erfahrungen und entwickeln Ideen für Ihre Einrichtung. Ziel ist es, gemeinsam Wege zu finden, die Verantwortung aller Beteiligten zu stärken und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern. Am Ende nehmen Sie nicht nur Impulse mit, sondern konkrete Handlungsschritte für eine Pflege, die Persönlichkeit vor Pillen stellt.

Das Projekt Pillenlos statt willenlos ist gefördert durch die Caritas Gemeinschaftsstiftung und die Lotterie GlücksSpirale.

Referent:innen:
Henry Kieschnick, Diözesancaritasverband Köln
Lydia Kassing, Resi Stemmler Haus, Euskirchen
Dr. rer. nat. Isabell Waltering, PfarmD, Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Münster

Inhaltlich verantwortlich im DiCV Münster:
Natalie Albert, DiCV Münster, albert@caritas-muenster.de

 

 

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und

 

 

 

Dozent*in

Lydia Kassing

Henry Kieschnick

Dr. Isabell Waltering

Veranstaltungnummer

V000001130

Preise

195,00 € (inkl. Verpflegung) für Mitgliedseinrichtungen des DiCV Münster
215,00 € (inkl. Verpflegung) für Partner im Bistum Münster
235,00 € (inkl. Verpflegung) für Nicht-Mitglieder (alle Anderen)

 

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